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Arbeitsprinzipien Wenn wir ortho-bionomisch vorgehen, ist die einfühlsame Qualität unserer Berührung und des Kontakts mit der anderen Person wichtig. Wir erfahren eine Verlagerung des Gewichts vom "Tun" zum "Sein". Die Behandlerin begleitet die Person durch Aufmerksamkeit und "Nicht-Tun". Die Ortho-Bionomy zwingt dem anderen Organismus nichts auf, sondern ermöglicht ihm von innen heraus Veränderungen zuzulassen.
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Kein Griff oder Lagerung darf schmerzhaft oder unangenehm sein.
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Die Behandlerin begleitet den Körper der zu behandelnden Person immer in die freie Richtung und zwingt ihm nichts auf. Die Behandlerin verstärkt gegebene Bewegungs-und Haltemuster, bis hin zu feinen Energie-Mustern.
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Die Behandlerin ist bestrebt eine angenehme Stellung, Lagerung oder Bewegung für einen Muskel, ein Gelenk oder ein Gewebe zu finden.
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Die Behandlerin respektiert die Wahrnehmung der behandelten Person in bezug auf Körperausdruck, emotionalem Erleben, Bewegungsausdruck. Sie ist Begleiterin durch bewußte Achtsamkeit und Nicht-Tun.
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Der Behandlungsverlauf richtet sich nicht nach vorgegebenen Zielen, sondern läßt der behandelten Person Raum sich von innen heraus auszudrücken.
Die Ortho-Bionomy arbeitet nie gegen den Körper oder die Wünsche der Person. Vielmehr legt sie den Schwerpunkt auf die Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung des Klienten.
In der Ortho-Bionomy gibt es 7 Arbeitsphasen:
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Phase 1-3 besteht noch aus Mobilisationsgriffen, Muskelenergietechniken oder Jones Techniken. Phase 1-3 sind im Laufe der Jahre weggefallen und werden nicht mehr gelehrt.
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Phase 4 stellt den eigentlichen Beginn der Ortho-Bionomy dar. Phase 4 entspricht den strukturellen Positionierungstechniken, das Finden und Halten von angenehmen Stellungen für Muskeln und Gelenke
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Phase 5 entspricht dem spontanen Freiwinden des Gewebes und der blockierten Muster.
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Phase 6 ist Arbeit mit dem Energiefeld (Aura). Der physische Körper wird meist nicht mehr berührt.
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Phase 7 als letzte Phase der Ortho-Bionomy versucht mittels Spiralenergie-Techniken mit dem Energiefeld der anderen Person in Kontakt zu treten.
Die Phase 7 wird in Sonderseminaren für Fortgeschrittene Behandler vermittelt. Die verschiedenen Begriffe der Phasen werden innerhalb der Ortho-Bionomy Gemeinschaft noch immer verwendet und sind Standard geworden. Mit dem Einführen der dynamischen Gewebetechniken und der Energiearbeit hob Pauls seine Methode aus dem osteopathischen Kontext und erweiterte sie zu einer somato-energetischen Erfahrungsbehandlung, in der der Organismus Lernprozesse vollzieht. Der methodische Ansatz von Pauls birgt keine Theoriebildung, sondern begünstigt experientielles Vorgehen ( vom englischen "experience"), was bedeutet, daß die Erfahrung der behandelten Person in den Vordergrund gerückt wird.
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